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Fácil

Prainha do Norte

Pico 8.8 km 03:00 300 m

Wanderweg-Steckbrief

8.8 kmEntfernung
03:00Dauer
FácilSchwierigkeitsgrad
300 mHöhenunterschied
CircularStrecke
PicoInsel
GeöffnetZustand

Diese Rundwanderung beginnt im Herzen von Prainha, auf dem Platz Dr. José Machado Serpa. Hier konzentrieren sich mehrere Orientierungspunkte der Gemeinde: die Igreja de Nossa Senhora da Ajuda, die Gemeindebehörde, der Sitz der Philharmonischen Gesellschaft, der Musikpavillon und das Império do Espírito Santo.

Danach öffnet sich der Weg zu einer ländlichen Landschaft mit kleinen Bauernhöfen, Obstgärten und Weinbergen, wobei letztere durch die charakteristischen schwarzen Basaltmauern der Azoren geschützt werden. Mit dieser Weintradition verbunden sind die alten Weinkeller, die heute als Ferienhäuser und ländliche Tourismusunterkünfte genutzt werden. In der Nähe der Baía do Canto da Areia durchquert man den alten Weinberg von Morro: lange verlassen, wurde er von Küstenheiden mit Erika (Erica azorica), Weißholz (Picconia azorica) und Lorbeerbeere (Morella faya) überwuchert. Es ist eine Zone großer natürlicher Vielfalt mit endemischer Flora und Fauna und ein wichtiger Brutplatz für den Schwarzschnabel-Sturmtaucher (Calonectris borealis), einen durch nationale und internationale Gesetze geschützten Seevogel. Deshalb ist sie als Schutzgebiet für Habitat- und Artenschutz klassifiziert und Teil des Naturparks der Insel Graciosa.

Vom Aussichtspunkt Ponta da Rocha hat man einen wunderschönen Panoramablick auf die Gemeinden Santo Amaro und Prainha. Entlang des Weges trifft man auch auf wertvolles Kulturerbe: die Ruinen eines der ersten Wohnkerne der Gemeinde und der Insel selbst; das Casa do Fio, ein bescheidenes Gebäude, in dem sich die Bewohner früher trafen, um gekämmte Wolle zu Garn zu verarbeiten, und das auch als Befestigungspunkt für das Seekabel diente; und die Ermida de São Pedro, deren Kreuz auf einem Steinblock ruht, in den ein menschliches Gesicht gemeißelt ist.

Beachtenswert sind auch die alten Steinbrücken und die sogenannten „Weideschuppen”, die zum Lagern von Werkzeugen, Agrarprodukten oder Tierfutter dienten. Im Bereich näher am Meer passiert man ein Gezeitenbecken und eine drehbare Windmühle, und es gibt zwei Badezonen, die zu einer Pause einladen: der Canto da Areia, einer der seltenen Sandstrände der Insel, und die Poça Branca, ein natürliches Becken mit kristallklarem Wasser. Die Rückkehr erfolgt zum gleichen Ausgangspunkt, von wo aus man die benachbarte Insel São Jorge sehen kann.

Quelle: Trilhos dos Açores - Visit Azores

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