PRC20PIC
Médio

Garajau

Pico 7 km 3h 00min 288 m

Wanderweg-Steckbrief

7 kmEntfernung
3h 00minDauer
MédioSchwierigkeitsgrad
288 mHöhenunterschied
CircularStrecke
PicoInsel
GeöffnetZustand

Rundwanderweg mit etwa 7,80 km Länge, der in den Naturbecken der Furna in der Gemeinde Santo António in São Roque do Pico beginnt und endet. Da es sich um eine Rundstrecke handelt, kehrt man zum gleichen Ausgangspunkt zurück.

Im höchsten Teil der Strecke wandert man auf Feldwegen und alten Ochsenkarrenspuren, die einst zum Transport aller möglichen Güter genutzt wurden. Aus dieser Zeit sind die “relheiras” erhalten geblieben – Furchen, die vom ständigen Rollen der Räder über die Jahre in den Stein gegraben wurden. Beim Abstieg lohnt es sich, in der Weinkneipe “A Buraca” Halt zu machen, wo man die traditionellen Weine, Liköre und Schnäpse der Insel probieren kann. In der Nähe der Kirche Santo António eröffnet sich ein bemerkenswerter Blick auf den Berg Pico, den höchsten Punkt Portugals mit 2351 m.

Zurück an der Küste führt der Weg durch das Schutzgebiet für Habitatmanagement oder Arten der Ilhéus de Santo António und folgt dem Geotop “Arriba Fóssil de Santo António – São Roque”. Diese alte Steilküste besteht aus basaltischen Lavaströmen vom Typ aa, die an vielen Stellen von flüssigeren Laven vom Typ pahoehoe bedeckt sind, die vom Berg Pico herabflossen. In der Nähe der Furna finden sich mehrere Felsaufschlüsse, Höhlen und kleine Eilande.

Die Vegetation umfasst endemische Arten wie die Azoren-Heide (Erica azorica), das Felsen-Schwingel (Festuca petraea) und das Azoren-Weißholz (Picconia azorica), zusammen mit einheimischen Arten wie die Spitzblütige Binse (Juncus acutus) und das Meerfenchel (Crithmum maritimum). Aus faunistischer Sicht können die Fluss-Seeschwalbe und die Rosenseeschwalbe (Sterna hirundo und Sterna dougallii), der Großer Sturmtaucher (Calonectris borealis), die Weißkopfmöwe (Larus michahellis atlantis), die Felsentaube (Columba livia) und die Ringeltaube (Columba palumbus azorica) beobachtet werden.

Die Wanderung endet dort, wo sie begann, und hier kann man noch ein erfrischendes Bad in den Naturbecken der Furna nehmen, mit der Nachbarinsel São Jorge im Blick. Von diesem Ort aus eröffnet sich auch ein Panoramablick auf das Naturschutzgebiet Ilhéus de Santo António, ein 0,16 ha großes Eiland, das wichtiger Lebensraum für wandernde Seevögel ist. Da Fluss-Seeschwalben und Sturmtaucher hier im Sommer brüten, sollte jede Aktivität vermieden werden, die die Brut dieser Kolonien stört.

Quelle: Trilhos dos Açores - Visit Azores

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